Über uns

Fotos: Andrea Nietlisbach

Hier erfahrt ihr von A bis Z einige lustige, spannende und unterhaltsame Fakten über Sarah und David. Viel Spass 🙂 

A wie Autofahren: Da wir in unterschiedlichen Regionen der Schweiz aufgewachsen sind, fahren wir viel Auto. David ist ein hervorragender Chauffeur (wobei er die Tendenz hat, etwas zu schnell in die Kurven zu gehen und bei Schnee gerne mal driften möchte… :-)) und Sarah ist für die Navigation, die Verpflegung und die Unterhaltung zuständig. 

B wie Brüttelen: Die kleine Gemeinde im Berner Seeland ist unser aktuelles Zuhause. Wir haben ein Häuschen am Rande des Dorfes gemietet, wo wir uns sehr wohl fühlen. Insbesondere die Nähe zum Wald und den Tieren gefällt uns und sorgt immer mal wieder für unvergessliche Situationen: So ist es schon vorgekommen, dass wir eines Abends so schnell wir konnten ins Auto eingestiegen sind und unserer Nachbarin geholfen haben, die ausgebüxten Pferde zu suchen, Sarah hat eine Amsel aus einem Maschendrahtzaun gerettet, eine aggressive Krähe klopft immer mal wieder an unsere Fensterscheibe, die alte und verletzte Katze unserer Nachbarin haben wir begleitet, bis eine Tierschützerin sie zum Tierarzt bringen konnte und einmal hat Sarah einen kleinen Spatz zur Wildtierstation gebracht, da er aus dem Nest gefallen war und von Nanuk zu uns gebracht wurde…… Für Unterhaltung ist also gesorgt… 

C wie Cameo: Cameo – unser Labradorrüde – ist am 17. September 2020 bei uns eingezogen und bestimmt seither unser Leben. Er sorgt dafür, dass wir immer gut aufräumen (was nicht aufgeräumt ist, stibitzt oder zerfetzt er), dass wir am Morgen nicht allzu lange im Bett liegen bleiben und dass wir auch bei Regenwetter nach draussen gehen (wobei er manchmal an regnerischen Tagen den ganzen Tag verschläft). 

D wie Deutschschweiz: Die Definition von «Deutschschweiz» ist in unserer Beziehung immer mal wieder ein Diskussionspunkt. Was zur Deutschschweiz gehört und was nicht, ist nicht eindeutig festgelegt: So fängt für die Oberwalliser (das heisst, auch für die «Leetschär») die Deutschschweiz jenseits des Lötschbergs an. Sarah sieht dies jedoch anders: Da die offizielle Sprache auch im Oberwallis Deutsch ist, gehört das Oberwallis auch zur Deutschschweiz. 

E wie Eis: Eis und Schnee mögen wir sehr – der Sommer ist uns viel zu heiss. Wir bevorzugen die kühleren Jahreszeiten. Auch Cameo liebt Schnee und Eis: Im Schnee tobt er sich so richtig aus und zur Erfrischung gibt’s im Anschluss einen Eiszapfen. Im Sommer kühlt er sich ab und zu mit einem Eiswürfel ab.

F wie Freizeit und Fotografie: Wir verbringen unsere Freizeit gerne draussen in der Natur mit Cameo. Dabei darf die Fotoausrüstung von Sarah nicht fehlen (wobei vor allem David darum besorgt ist, dass die Kamera und die Objektive heil auf dem Berg ankommen :-)). Oftmals starten solche Fotoabenteuer am frühen Morgen – was für den Langschläfer David nicht immer ganz einfach ist, da die Frühaufsteherin Sarah bereits am Morgen um 4 Uhr oder noch früher ein waches Mundwerk hat :-). Sobald David aber dann auch mal aufgewacht ist, kann auch er die Ausflüge geniessen. Neben dem Wandern und Fotografieren geniesst David seine Freizeit in der Werkstatt: Er kreiert (meist) sinnvolle Objekte und Gebrauchsgegenstände und nicht selten schreinert er Kleinigkeiten für den Kindergarten.

G wie grillieren: David ist ein toller Grillmeister! Nicht nur Fleisch, sondern auch Pizza, Gemüse, Schoggibananen und vieles mehr brätelt er mit viel Freude. Insbesondere in den wärmeren Jahreszeiten wird unser Grill wohl mehr benutzt als der Kochherd – und die Grillsaison kann problemlos schon im Februar beginnen und bis Ende Januar andauern. 

I wie iPhone: Damit bleiben wir mit unseren Freunden in Kontakt, auch wenn wir sie nicht regelmässig sehen können. 

H wie Hochzeit: Wir freuen uns sehr auf unsere Hochzeit und vor allem auf ein tolles Fest! 

J wie jäten: Da Sarah für diese Gartenarbeit absolut keine Motivation hat, übernimmt David diesen Part. Stundenlang kann er in unbequemer Körperhaltung die unerwünschten Pflänzchen auszupfen und ausgraben. Als Entschädigung für diese leidige Arbeit geniesst er es umso mehr, wenn er den Rasenmähertraktor unseres Vermieters benutzen kann und unsere Rasenfläche mähen darf. 

K wie Kippel: Dieses Dorf ist Davids Heimatdorf. Es ist eine von vier Lötschentaler Gemeinden im Kanton Wallis. Wir sind sehr gerne in Kippel und geniessen dort die wunderbare Berglandschaft. Auch die Begegnungen mit Davids Familie, Freunden, Verwandten und Bekannten sind immer wieder schön. Es ist bemerkenswert, dass David praktisch alle Leute kennt, denen wir in Kippel auf der Strasse begegnen. (Ebenso bemerkenswert ist es – zumindest für «nicht Walliser» – dass man sich auf der Strasse am Mittag um 12.30 Uhr bereits mit «guten Abend» grüsst.)

L wie Lockdown: Was für viele Leute – verständlicherweise – ein Fluch war, war für uns ein Segen: Der erste Corona-Lockdown im März 2020. Sarah konnte im Homeoffice in ihrem damaligen Wohnort Auw ihr Studium fortsetzen und im Juni 2020 abschliessen, während David für seinen Arbeitgeber RBS ebenfalls im Homeoffice arbeitete. Zu dieser Zeit hatten wir noch keine gemeinsame Wohnung und vor dem Lockdown nahmen wir regelmässig lange Autofahrten (auf der immer verstopften A1) auf uns, um uns zu sehen. Der Lockdown brachte die Chance, dass David das Homeoffice in Auw einrichtete und die langen Autofahrten wegfielen. Wir konnten uns jeden Tag sehen und merkten, dass das gemeinsame Wohnen gut funktioniert. Zudem war der Lockdown der «Startschuss» dafür, dass David – auch als die Coronamassnahmen wegfielen – weiterhin einen Tag pro Woche im Homeoffice arbeiten kann. 

M wie Marco Odermatt und Co.: Wir verpassen am Fernseher kein Skirennen. Können wir das Rennen nicht in Echtzeit schauen, schalten wir unsere digitalen Geräte auf Flugmodus, koppeln uns von der Aussenwelt ab und schauen das Rennen einige Stunden später nach – ohne das Ergebnis bereits zu wissen. Wenn jemand das Ergebnis ausplaudert, wird Sarah seeehr sauer! 🙂 Für wichtige Rennen – wie beispielsweise an den olympischen Spielen – steht Sarah auch mitten in der Nacht auf!

N wie Nanuk: Am 31. August 2021 zog unsere Katze Nanuk bei uns ein. Der rote Kater bringt uns viel Freude und bis jetzt zum Glück noch keine Mäuse und fast keine Vögel. Vor Cameo hatte Nanuk von Anfang an keine Angst und so konnten sich die beiden gut aneinander gewöhnen. 

P wie Pädagogische Hochschule: Im Alter von 30 Jahren hat Sarah noch ein Studium an der Pädagogischen Hochschule in Zug in Angriff genommen. Dieses war herausfordernd – nicht nur für Sarah. So musste David das eine oder andere Mal den Frust über sinnlose Arbeiten ertragen. Als Abwechslung beteiligte er sich auch aktiv dabei, das eine oder andere Kinderlied zu lernen und auch bei der Prüfungsvorbereitung half er tatkräftig mit. So konnte er Sarah und ihrer Mitstudentin mittels für ihn einfachen Konstruktionen zahlreiche mechanische Funktionen veranschaulichen und verständlich machen. 

Q wie quatschen: Wir sprechen sehr gerne über verschiedene Themen und mit verschiedenen Leuten. 

R wie Rapperswil-Jona: In der Rosenstadt (ja, Rapperswil-Jona wird offenbar so genannt :-)) hatten wir unser erstes Date Ende Januar 2019. Nachdem David mit Verspätung endlich in Rappi eingetroffen war, machten wir einen Spaziergang und da wir gerne noch mehr Zeit miteinander verbringen wollten, gingen wir in eine Pizzeria zum Nachtessen.

S wie Schottland: Im Sommer 2019 machten wir in Schottland Ferien. Mit einem VW-Büsli fuhren wir zwei Wochen umher. Die Reise hat uns sehr gut gefallen: Wir waren fasziniert vom türkisblauen Meer, den wechselnden Wetterstimmungen, zahlreichen Schafe, steilen Klippen und geheimnisvollen Leuchttürmen. Besonders in Erinnerung bleibt uns eine Wanderung zum «Old man of Storr», welche wir aufgrund von heftigstem Regen abbrechen mussten – und kaum waren wir wieder unten bei unserem Bus, schien gleich wieder die Sonne! Eine andere Wanderung zum «Old man of Stoer» bleibt besonders Sarah in Erinnerung: So war der Boden so matschig, dass es ihr nicht mehr ganz wohl war. Die Aussicht auf die einzigartige Felsformation im Meer machte die beschwerliche Wanderung wieder wett. Auf dem Rückweg wechselte die Wetterstimmung und mit Blick auf den Leuchtturm beschloss Sarah, eines Tages über diesen Leuchtturm ein Buch zu schreiben…. Was sie im Frühling 2021 auch tat.

T wie Tinder: Man hört viel Negatives darüber und oftmals tummeln sich auch merkwürdige Gestalten auf dieser Plattform… uns hat diese Dating-App jedoch zusammengebracht. 

U wie UKW: Via UKW hört man ab und zu am Wochenende Sarahs Stimme: Bei Radio Central und Sunshine Radio in der Zentralschweiz übernimmt sie regelmässig Wochenenddienste. Die Leidenschaft des Radiomachens packte Sarah vor über 10 Jahren. Der Einstieg in die Branche gelang mit einem 6-monatigen Praktikum bei einem Radiosender in Zofingen, danach wechselte sie zu Radio Central in Brunnen. Dort durfte sie dann auch berufsbegleitend die Radio-Ausbildung am MAZ in Luzern absolvieren. Nach einigen Jahren als Vollzeit-Moderatorin/-Redaktorin folgte das Studium an der PH – dennoch blieb Sarah radio-aktiv. Die vielseitige Arbeit mit abwechslungsreichen Themen aus den Bereichen Politik, Gesellschaft, Sport, Musik, Katastrophen, Boulevard etc. begeistert Sarah noch heute und ist ein optimaler Ausgleich zum Job als Kindergärtnerin.

V wie Verlobung: Am Sonntag, 27. Februar 2022 klingelte der Wecker für Davids Verhältnisse viel zu früh. Dennoch standen wir auf und fuhren zum Hagneck-Kanal. Dort spazierten wir dem Ufer entlang und Sarah fotografierte den Sonnenaufgang. Cameo sollte sich hinsetzen, um ein Foto zu machen. An diesem Morgen hatte er aber eine seiner Launen und gehorchte überhaupt nicht. Er setzte sich immer vor David (mit dem «Bettelblick»: «ich möchte bitte ein Guddeli») und schaffte es nicht, neben David zu sitzen. Sarah wollte David einen Tipp geben, dass Cameo sich eben neben ihn setzt. Nach einigem Hin und Her sass Cameo endlich neben David und in diesem Moment fragte David, ob Sarah ihn heiraten möchte. Sarah war so perplex, weil sie mit den Gedanken bei Cameo und seinem gierigen «Bettelblick» und Ungehorsam war, so dass sie lediglich «also hast du mich das jetzt wirklich gefragt?» entgegnen konnte. Als Sarah dann begriff, dass es David wirklich ernst meinte, sagte sie natürlich JA! 

W wie Wald: Wir sind gerne im Wald. Mit Cameo machen wir regelmässig Waldspaziergänge und ab und zu Spurensuchen. Zudem ist es der Wald, der Sarah zu ihrer aktuellen Kindergartenstelle in Tschugg gebracht hat: Weil der Kindergarten mindestens 7 Wochen im Jahr in den Wald verlegt wird, hat sich Sarah überhaupt erst auf diese Stelle beworben. Im Frühling mögen wir das Erwachen der Natur, im Sommer geniessen wir die Abkühlung im Schatten der Bäume, im Herbst gefallen uns die bunten Blätter und im Winter der Schnee.

X wie Xylophon: Dies ist nicht unser Lieblingsinstrument, dennoch haben wir beide «musikalische Erfahrungen»: So hat David in seiner Schulzeit mit Blockflötenklängen seine Mitmenschen unterhalten (er möchte betonen, dass er dies gemacht hat, weil es für alle Kinder obligatorisch war). Später spielte er mehrere Jahre in der Guggenmusik Trompete. Auch Sarah spielte Blockflöte, hatte jedoch auch keine ausgeprägte Freude daran und entschied sich dann für die Geige. Während über 10 Jahren spielte Sarah dieses Instrument, unter anderem auch in einem Jugendorchester. Vor rund 20 Jahren trat sie der Guggenmusik bei, wo sie zuerst Rasseln, dann «Granitblocks» und später Posaune spielte. Während der Ausbildung zur Kindergärtnerin kamen dann noch die Gitarre und Ukulele dazu. Seit über zwei Jahren erteilt Sarah Ukulele-Unterricht. 

Y wie Yellowstone Nationalpark: Schon viel davon gehört und Bilder gesehen – jedoch waren wir leider noch nie da. Dieser Park ist einer auf unserer «to do-Liste», sollten wir jemals wieder eine grosse Reise machen können. 

Z wie Zug: David hat in seinem Berufsalltag seit Jahren mit Zügen zu tun, zuerst bei Stadler Rail – jetzt beim Regionalverkehr Bern-Solothurn. Mit seiner «Bald-Nichte» und seinem «Bald-Schwager» kann er über Züge fachsimpeln – er muss sich aber in Acht nehmen, dass die dreijährige Lena nicht bald mehr weiss als er 🙂 David ist Elektroingenieur und arbeitet als technischer Projektleiter. Was er den ganzen Tag genau macht, ist für Sarah immer wieder schwierig zu erklären: Er arbeitet am Computer, braucht Nerven für mühsame Lieferanten und erstellt oder kontrolliert komplizierte Pläne und Listen – und manchmal gibt’s ein Bier per Zoom 🙂